Info Projektgruppe OIKONOMIA

Die Projektgruppe OIKONOMIA konzeptioniert Ideen und konkrete Umsetzungsmassnahmen für eine zukunftsfähige Entwicklung der regionalen Wirtschaftskreisläufe. Ein zentraler Aspekt bildet dabei die Technologie „Geld“ und deren sozial und umweltverträgliche Wandlungsmöglichkeit.

Wie begegnen wir den Tücken der schädlichen, globalen Wachstumsspirale auf lokaler Ebene? Wie schaffen wir lokal widerstandsfähige Strukturen gegen globale Finanz- und Wirtschaftskrisen?
Wie gestalten wir unsere lokale, nachhaltige Geldzukunft?

Wir organisieren Infoveranstaltungen, Diskussionen, Workshops und setzen gemeinsam um, was wir als Konzept entworfen und als Projekt ausgearbeitet haben.

Unterstütze uns und die Wädenswiler Bevölkerung beim Entwicklungsprozess hin zu einer sozial und umweltverträglichen Regionalwirtschaft – wir freuen uns über weiteren Teamzuwachs!

Herleitung Oikonomia

Der Begriff setzt sich zusammen aus den griechischen Wörtern oikos, für Haushalt, und nemein, für Verwaltung/Verteilung. Im übertragenen Sinn soll die Wortverbindung Oikonomia bewusst die altgriechische Ausprägung einer auf Genügsamkeit (Suffizienz) und Subsistenz (Selbsterhaltung) ausgerichteten, natürlichen Wirtschaftslogik widerspiegeln, welche bei der Bedürfnisbefriedigung nicht von Mangel, sondern von Überfluss ausgeht (Leshem, 2016). Dies ganz im Bewusstsein, dass ein „gutes Leben“ nur in einem funktionierenden Ökosystem möglich ist.

Der aus der selben Wortpaarung gebildete Begriff Ökonomie, welchen wir heute für unsere ausbeuterische, nicht Ethik basierte Wirtschaftsdoktrin verwenden, steht somit im krassen Gegensatz zum altgriechischen Verständnis eines haushälterischen und genügsamen Lebensstils ohne unnatürliche Anhäufung von Reichtum (= Chrematistik). An diesen ursprünglichen Werten wollen wir von der Projektgruppe OIKONOMIA uns orientieren.

Impressionen unserer Arbeit…

Impressionen unserer Veranstaltung zu Geldbewusstsein und Regionalwährungen am 03. Mai 2018 mit Christoph Pfluger und Jens Martignoni:

„Warum eine Region ihre eigene Währung braucht“, Präsentation von Jens Martignoni:

Was ist eigentlich Geld? Was tut es? Und was nicht?

Auf diese und weitere zentrale Fragen der Technologie „Geld“ hat Christoph Pfluger, langjähriger Herausgeber des ZE!TPUNKT, eine Kurzversion seines Grundlagenwerks „Das nächste Geld“ verfasst. Das kleine Büchlein, als Anstoss zur Überwindung des kollektiven Geld-Irrtums, ist frei auf www.geld-verstehen.ch verfügbar, oder kann in physischer Form für sehr wenig „Batzeli“ hier bestellt werden (CHF 5 pro Exemplar).

PS: Wer sich nach der Lektüre denkt: „…da muss man doch endlich was machen!“, hat recht, und ist bei uns genau richtig.

Hier und jetzt die lokale Geldzukunft mitgestalten! Interessiert? Wir freuen uns über Deine Kontaktaufnahme per E-Mail an oikonomia@transition-waedenswil.ch.

 

Was läuft eigentlich falsch im vorherrschenden, globalisierten Geldsystem? Und welche Alternativen gibt es?

Die Leute von monneta.org, einem ExpertInnen-Netzwerk für mehr monetäre Vielfalt, wissen im nachfolgend verlinkten, fesch produzierten Kurzvideo ein paar gute Antworten auf diese wichtige Frage…

MONNETA: Fehler im Geldsystem?

Die abschliessende Frage im Video lautet: Wie können wir es besser machen? Wir sagen; beispielsweise mit einer eigenen Regionalwährung – ganz ohne Zinsen, und somit ohne wachsende Schuld und inhärente Umverteilung!

Dabei wären wir in der Schweiz nicht einmal die ersten mit dieser ökologisch-sozialen Idee wie die funktionierenden Initiativen Le Farinet, Leman oder Eulachtaler zeigen.